Herman van Espen war vermutlich ein Geschäftsmann aus Danzig, der aber vielleicht auch was mit einigen Gewaltakten zu tun hatte.
Leben
Namenvarianten: Elspe, Elspen, Elzepe, Elsben, Ylsebe
Lebensdaten: Unbekannt
Herkunft: Vermutlich aus Danzig
Tätigkeitsgebiet: Danzig und Ostseegebiet
Verwandtschaft: Unbekannt
Tätigkeiten
Aktivitäten als Gewaltakteur: In einer Bitte aus dem Jahr 1430 hat er seinen Untergebenen Gramendorpp entsendet um die Waren von einem Bernd Koppelow zu entwenden oder ihn selbst unter Arrest zu stellen, da die Waren ihn gehören[1]. Offenbar eskalierte auch ein Streit mit Ludeke Provest in einer Fehde[2].
Status: Unbekannt
Fahrgemeinschaften: mögliche Partnerschaft mit Peter Plauwe und Balte Grammendorpp
Auftraggeber: War vermutlich selbst ein Auftraggeber
Angaben zu Schiff und Besatzung: Unbekannt
Sonstige Tätigkeiten: In einer Quelle vom Jahr 1425 wird Herman van Espen beschuldigt, schlechten Weizen an einem Ludeke Provest verkauft zu haben[3]. Dieser widerum verlangte eine Entschädigung und drohte mit Repressalien gegen die Bürger Danzig, er bat auch den Stadtrat von Danzig um Vermittlung[4]. Herman Espen sah sich nicht verpflichtet Entschädigung zu leisten[5].
Status: Unbekannt
Sonstiges
In Hanserecesse Abt.2 Band 1 Quelle 543 kommt Herman van Espen zweimal als Opfer eines Überfalles vor.
Der Name taucht in den folgenden Quellen nicht auf:
Hanserecesse Abt.2 Band 2 und Band 3
Hansischen Urkundenbuch Band 7
Lübeckischen Urkundenbuch Band 6 bis 9
Quellen
Hanserecesse Abt. 1 Band 8
Hanserecesse Abt. 2 Band 1
Hansischen Urkundenbuch Band 6
Einzelnachweise
[1] Hanserecesse Abt1. Band 8 Quelle 785
[2] Spekulation auf Basis der Quellen vom Hansischen Urkundenbuch Band 6
[3] Hansischen Urkundenbuch Band 6 Quelle 596, 831, 834
[4] HB Band 6 Quelle 699
[5] HB Band 6 Quellen 831,832 und 834
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Hanserecesse Abt1. Band 8 Quelle 785
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Spekulation auf Basis der Quellen vom Hansischen Urkundenbuch Band 6
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Hansischen Urkundenbuch Band 6 Quelle 596, 831, 834
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HB Band 6 Quelle 699
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HB Band 6 Quellen 831, 832 und 834
